› Sommerferien – was gibt es Schöneres? Zugegeben, kaum etwas. Aber auch das Ende wird in diesem Jahr durch einen neuen Anfang versüßt. Die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz präsentiert ihren frisch konzipierten „Auftakt“. Mit jährlich wechselnden Motti eröffnet dieser künftig die prall gefüllten Saisons. Getreu dem Motto: das Beste zu Beginn!
Das Beste, das sind drei Wochen voller Musik im September unter der Leitung des Chefdirigenten Michael Francis: prachtvoll, vielfältig und abwechslungsreich. Mit „Neue Wege“ ist der Auftakt 2026 überschrieben. Passend zu den Neuerungen: ein Sonntagsabo in Ludwigshafen, ein neues in Wörth, ein vergrößertes Musikfest Speyer, ein gewaltiger Generationenwechsel im Orchester, eine neue Intendanz. Wie aber macht man aus dem Motto „Neue Wege“ ein Konzertprogramm? „Wir sind beim Jahr 1908 fündig geworden. Für die Musik ist das ein Jahr, wie es vorher und nachher keines gab“, erklärt Intendant Michael Gassmann. „Es ist das Jahr, in dem sich die Stile trennten.“
Plötzlich ist alles möglich: Schönberg komponiert das erste atonale Werk der Geschichte, daneben entfalten sich der Impressionismus Ravels, die Romantik Elgars, der „nordische“ Stil Nielsens, die freitonalen Stile Skrjabins und Ives’ und Gustav Mahler komponiert seine siebte Sinfonie. So viele neue Wege! So viele Möglichkeiten, sich nach den Urlaubsreisen im Sommer auf Klangreisen durch Zeiten und Orte mit der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz zu begeben. ‹